Naturstein unterstreicht den natürlichen Flair des Gartens. © Adobe Stock
Naturstein unterstreicht den natürlichen Flair des Gartens. © Adobe Stock
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Naturstein

Das i-Tüpfelchen für Haus und Garten

Im Garten ein Klassiker, doch auch auf dem Dach sowie im Innenbereich einer der beliebtesten Baustoffe der Welt: Naturstein. Vom Bad bis in die Küche symbolisiert das natürliche Baumaterial Individualität, denn je nach Beschaffenheit lassen sich einzigartige Oberflächen gestalten. Allerdings ist nicht jede Natursteinart für alle Anwendungen geeignet.

Basalt, Granit, Marmor, Quarzit, Porphyr, Sandstein oder Schiefer – vor Milliarden von Jahren hat die Erde einen in Farbe, Form und Größe facettenreichen Baustoff hervorgebracht, der bis heute für maximale Nachhaltigkeit, Wertigkeit und Ästhetik steht. Dabei unterscheidet er sich stark in technischen Eigenschaften wie Wasseraufnahme, Druckfestigkeit, Wärmespeicherkapazität oder Frostbeständigkeit. Eigenschaften, an denen sich die Nutzung im Einsatz orientieren muss.

Nach Baustoffklasse A, DIN 4102 sind bis auf Ölschiefer alle Natursteine nicht brennbar.

Garten:

Im Außenbereich machen sich unbearbeitete Natursteine besonders gut, zum Beispiel für Wege, Mauern oder als Beeteinfassung. Während beim Terrassenbau eher bearbeitete und damit maßhaltige Natursteinplatten zum Einsatz kommen, werden für Wege und Co. gerne unbehauene Steine wie Basalt oder Granit verlegt. Beide Natursteinarten sind besonders hart, witterungs- und frostsicher, da sie durch ihre relativ dichte Oberfläche kaum Wasser aufnehmen. Auch Trockenmauern als Stütze für Hänge und Böschungen bauen traditionell auf harte Natursteine.

Gebäudebau:

Wurden früher ganze Kirchen, Schlösser und Rathäuser aus Sandstein errichtet, hat die komplexe historische Bauweise heute kaum noch Gewicht. Im Gebäudebereich finden Natursteine hauptsächlich als Fassadenelement Berücksichtigung, etwa als Verblender für vorgehängte hinterlüftete Fassaden oder als auf dem Hintermauerwerk verklebte Riemchen. Das wohl charakteristischste Fassadenmaterial ist Schiefer, ein witterungsfestes Sedimentgestein, das auch bei der Dacheindeckung eine wichtige Rolle spielt.

Innenräume:

Seit Jahren erobert Naturstein das Interior-Design – und zwar als industriell in Form gebrachte und maßhaltige Natursteinfliese mit spezieller Oberflächenbehandlung: Poliert, getrommelt, geschliffen oder gebürstet – durch die Bearbeitung entstehen robuste wie hochwertige Unikate für Wand, Boden und Arbeitsflächen, die sich selbst in Nassbereichen absolut unempfindlich zeigen. Die Fliesen sind so vielfältig wie die Natur selbst, angesagt sind neben mediterranen Travertinen vor allem Quarzit sowie hochwertige Kalkstein- und Schieferfliesen. Ein besonders gefeierter Trend sind auch Fliesen, die unterschiedliche Marmortypen für den Wohnraum umsetzen. Während echter Marmor zu viel Feuchtigkeit aufnimmt und zu Verfärbungen neigt, kann der edle Baustoff als Natursteinfliese oder Feinsteinzeug in allen Anwendungsbereichen überzeugen.

Surftipp

Alles zu Arten, Herkunft und spezifischen Eigenschaften von Naturstein lesen Sie unter www.natursteindatenbank.de.