© Elf Marken unter einer Flagge: Kåre O. Malo, CEO von STARK Deutschland, hisst die Fahnen vor dem Firmensitz in Offenbach – das Startsignal für den gemeinsamen Auftritt.
Zukunftsbauer

Drei Fragen an Zukunftsbauer Kåre O. Malo

Elf Marken, ein Versprechen

TAGWERK: „Wir sind Zukunftsbauer“ – was heißt das für Sie?

KÅRE O. MALO:

Unser Versprechen: Wir bauen unsere Zukunft, indem wir anderen helfen, ihre Zukunft aufzubauen. Damit denken wir über die Zukunft des Unternehmens hinaus. Es geht um die Zukunft unserer Partner, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und um die Zukunft der Branche. Zukunftsbauer sein, das heißt für uns: Wir möchten der Marktführer sein, der alle Teilnehmer des Baustoffmarkts in Deutschland zusammenbringt, um gemeinsam das Bauen von morgen zu gestalten.

TAGWERK: Die Marken von STARK Deutschland treten in Zukunft mit einem gemeinsamen Markenzeichen auf. Was ist das Ziel?

KÅRE O. MALO:

Als Netzwerk starker Marken können wir dem Kunden mehr bieten als jeder einzelne von uns. In Zukunft werden wir unsere Kunden noch stärker übergreifend unterstützen: Durch eine leistungsstarke Logistik mit hoher Verfügbarkeit, über unsere gemeinsamen Online-Plattformen oder mit unserem wachsenden Sortiment umweltfreundlich zertifizierter Baustoffe. Die Zukunft gestalten wir gemeinsam im Netzwerk starker Marken. Das macht der starke Mensch als gemeinsames Markenzeichen sichtbar (siehe Kasten).

TAGWERK: Welche Zukunft wollen Sie bauen?

KÅRE O. MALO:

Bauen wird effizienter, digitaler, grüner. Die Frage ist: Welche Rolle spielt STARK Deutschland auf der Baustelle 4.0 oder in der Entwicklung von geschlossenen Materialkreisläufen? Als Nummer 1 im Baustoff-Fachhandel in Deutschland haben wir hier Verantwortung. Wir bauen unsere Angebote genau wie unsere Kompetenz laufend aus und gehen als Pioniere voran. Die nötigen Kompetenzen für ein nachhaltigeres Bauen, gestützt durch digitale Prozesse, teilen wir mit unseren Partnern auf der Baustelle und im Handwerk. So können wir als Branche gemeinsam Zukunft bauen und einen positiven Beitrag zur Wirtschaft und Gesellschaft von morgen leisten.

Unter einer Flagge in die Zukunft

In Zukunft treten die elf Marken von STARK Deutschland nach außen als ein Netzwerk auf. Schrittweise stellen die Vertriebsmarken in den nächsten Monaten ihre Logos um. Die vertrauten Firmierungen und Ansprechpartner bleiben, für die Kunden ändert sich im Tagesgeschäft nichts. Mit Blick in die Zukunft profitieren sie aber noch mehr von der Stärke des Netzwerks in der STARK Gruppe: Eine leistungsstärkere Logistik, gemeinsame digitale Plattformen und ein wachsendes Angebot an Produkten für das nachhaltige Bauen.

TAGWERK: Welche drei Dinge sollte ich als erstes umsetzen, wenn ich mein Unternehmen neu strukturieren und Prozesse optimieren möchte?

KÅRE O. MALO:

In erster Linie sollte ich die Kommunikation verbessern, und zwar sowohl nach außen als auch im Team. Was in der Kommunikation wiederkehrend zu Unstimmigkeiten führt, sollte zudem in einem Firmenhandbuch dokumentiert werden. Darüber hinaus haben wir in unserem Betrieb für die Mitarbeiter auf der Baustelle folgende Regel eingeführt: „Kein Anruf ohne Lösungsvorschlag.“ Zum einen sind die Kollegen draußen ja näher beim Kunden. Wenn sie also aufgrund eines Problems im Betrieb anrufen, haben sie in der Regel bereits alle Infos, die es braucht, um dieses Problem zu lösen. Zum anderen entwickeln sie sukzessive mehr Selbstvertrauen, wenn sie lernen, Herausforderungen selbst zu meistern. Desweiteren kann nahezu jedes Unternehmen von der Umsetzung folgenden Mottos profitieren: „Kein Meckern ohne Verbesserungsvorschlag.“

STARK Deutschland

>5.000

Zukunftsbauer aus 39 Herkunftsländern arbeiten bei STARK Deutschland.

95 %

der Niederlassungen der Marken von STARK Deutschland werden mit Ökostrom betrieben.

>100.000

Produkte sind in den Onlineshops der Marken Raab Karcher, KERAMUNDO und Saxonia für die Kunden verfügbar.

1 Mio.

Auslieferungen bringt STARK Deutschland pro Jahr zu Kunden im Handwerk und auf der Baustelle.